Startseite | Inpressum

SPD Ortsverein Rimbach

Das Jahr 2016

Frühschoppen

„Die Initiative eines Bürgers macht noch keine Bürgerinitiative.“ Mit Schmunzeln reagierte der SPD-Vorsitzende Rolf Ihrig beim politischen Frühschoppen der SPD damit auf eine Presseveröffentlichung von Herrn Mempel, der nach dem Eindruck der Sozialdemokraten das einzige Mitglied der sogenannten „Aktion 288“ ist. Außerdem dürfte dessen peinliche Rolle bei der Vorgängerinitiative - vor Ort gegen Windkraft, beruflich dafür - noch vielen Rimbachern in Erinnerung sein. Neben dem durchaus bedenkenswerten Argument „Landschaftsschutz“ werden die nachgewiesenermaßen falschen Aspekte „Infraschall“ und „Wertverlust von Immobilien“ angeführt, die zu Recht in ernsthaften Diskussionen keine Rolle spielen. Korrekt stellt Herr Mempel dagegen die Positionen der einzelnen Parteien zur Windkraft dar und benennt die SPD als einzigen Befürworter vor Ort. „Dies“, so Rolf Ihrig, „sollte allen Wählerinnen und Wählern, die im Klimaschutz eine zentrale Aufgabe sehen, klarmachen, dass nur ihre Stimme für die SPD einen glaubwürdigen Beitrag dazu leistet.“

Ihrig erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass 2009 ein Energiekonzept vorgestellt wurde mit der klaren Zielsetzung, die Gemeinde zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzustellen. Die SPD ist die einzige Partei, die diesem Ziel noch verpflichtet ist. Zwei mögliche Träger fallen dabei für Rimbach weg: die Solarenergie ist auf die Dächer und das Geld der Bürger angewiesen, die diese Möglichkeit wegen der reduzierten Einspeisevergütung nur noch wenig wahrnehmen; Biomasse setzt mehr landwirtschaftliche Flächen und Betriebe voraus. Umsetzbar ist allein die Windkraft, der Standort auf der Tromm ist begutachtet und ökologisch unbedenklich. Die SPD hält an ihr fest, auch weil sie die Bürger durch den jährlichen mehrstelligen Betrag, wie ihn Nachbargemeinden in ihrem Haushalt ausweisen, entlastet.

„Politischer Frühschoppen“ (mit „Ourewäller Happe“)

„Bürger fragen – Kandidaten antworten!“





Liebe Bürgerinnen und Bürger.

Sind Sie interessiert an umfangreicher Information zur Kommunalwahl 2016?
Wer sind die Kandidaten der SPD in Rimbach und in den Ortsteilen?
Was sind die Schwerpunkte im Wahlprogramm für die Jahre 2016 – 2021?

Wenn Sie hierzu mehr erfahren und die Bewerberinnen und Bewerber der Rimbacher Sozialdemokraten für die Gemeindevertretung, die Ortbeiräte und den Kreistag persönlich kennen lernen möchten, laden wir Sie ganz herzlich ein



Sonntag, 28. Februar 2016, 11:00 Uhr


Rimbach, Gasthaus „Zur Sonne“ (am Marktplatz)





Kommen Sie, informieren Sie sich, fragen Sie und diskutieren Sie mit uns. Für das leibliche Wohl sorgt das Team von der „Sonne“ mit „Ourewäller Happe“.





Wir freuen uns auf Sie.





Beste Grüße

Rolf Ihrig

Bürgergespräch Zotzenbach





Gleich zu Beginn des Bürgergesprächs in Zotzenbach wies der SPD-Vorsitzende Rolf Ihrig auf die Bedeutung des größten Rimbacher Ortsteils für das Gesamtwahlergebnis hin. Dieser Bedeutung wurde auch dadurch Rechnung getragen, dass vier Zotzenbacher Kandidatinnen und Kandidaten auf den vorderen Plätzen zu finden sind; darüber hinaus kommt mit Josef Rothmüller auch der Spitzenkandidat der Rimbacher SPD für den Kreistag aus diesem Ortsteil. In seiner Bilanz verwies Ihrig auf die vorbildliche Einrichtung der U3- Betreuung vor Ort. Ebenso positiv werde sich die Kindergartensituation im Ortszentrum entwickeln: noch vor der Wahl werde eine Entscheidung für einen neuen Träger getroffen, die 2,5 Millionen Euro, die im Haushalt bereitgestellt sind, garantieren, dass zum 1. Januar 2017 genügend moderne Kindergartenplätze zur Verfügung gestellt werden. Wie von der SPD erwartet und unterstützt haben Gemeindevorstand, Bürgermeister und Verwaltung effektiv und geräuschlos gearbeitet, so dass es richtig war, dieses sensible Thema nicht in den Wahlkampf zu ziehen.

Ein weiterer Erfolg ist das Gewerbegebiet in Zotzenbach, das zur Ansiedlung innovativer Firmen geführt hat, die sichere Arbeitsplätze vor Ort geschaffen haben. Weitere Arbeitsplätze für Arbeitnehmer aus dem Weschnitztal – ein wichtiges Wahlziel der SPD - werden durch das interkommunale Gewerbegebiet an der B 38 entstehen; lange Anfahrzeiten, die auch die Umwelt belasten, fallen damit weg.

Nicht durchsetzen konnte sich die SPD mit ihrem Ziel, die Gemeinde perspektivisch zu 100 Prozent mit regenerativer Energie zu versorgen. Trotz der vorhandenen Fläche auf der Tromm, deren ökologische Eignung durch ein entsprechendes Gutachten belegt ist, sprachen sich alle anderen Parteien dagegen aus. Die SPD wird dieses Ziel weiter verfolgen, auch, um durch die zu erzielenden Einnahmen weitere Gebührenerhöhungen vom Bürger abzuwenden.

Die SPD steht seit jeher für die B 38a. Der ehemalige Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer hat durch seinen Einsatz für die Machbarkeitsstudie großen Anteil daran, dass das Projekt nicht in der Ablage verschwunden ist. Die „chaotische Verkehrssituation“ im Innerort, die die FDP in einer Presseerklärung beklagt, würde sich heute deutlich entspannter darstellen, wenn die SPD den Bau einer Entlastungsstraße hätte durchsetzen können. Auch hier stimmte die FDP – wie die anderen Parteien – dagegen, ohne dass Alternativen angeboten wurden.

Ein wichtiges Ziel ist die Einrichtung eines weiteren Haltepunkts der Weschnitztalbahn an der Martin-Luther-Schule. Hier hoffen die Rimbacher Sozialdemokraten auf die Unterstützung aus Mörlenbach, denn der Großteil der einpendelnden Schüler kommt ja aus den Nachbargemeinden. Josef Rothmüller stellte hier das Konzept der Kreis-SPD vor, die regelmäßige durchgehende Verbindungen nach Mannheim bzw. Heidelberg fordert, wobei die Organisation von einer neu zu gründenden eigenständigen Nahverkehrsgesellschaft geleistet werden soll.

Weitere Schwerpunktthemen waren die ärztliche Versorgung und die Flüchtlingsproblematik, die im Weschnitztal mit großem freiwilligen Engagement und mit gutem Erfolg angegangen wird. Ortsvorsteher Thilo Müller machte deutlich, wo für Zotzenbach die Schwerpunkte der nächsten Jahre liegen: der alte Friedhofsbereich und der Eingang müssen umgestaltet werden, die Abfallentsorgung und die Verkehrs- und Parksituation verbessert werden. Der Eingangsbereich der Trommhalle bedarf ebenso einer Neugestaltung wie die dortige Küchensituation. Die Sanierung erneuerungsbedürftiger Straßen bleibe eine Daueraufgabe. Zum Abschluss rief Ihrig dazu auf, wählen zu gehen: natürlich gehe es bei der Wahl am 6. März zuallererst um örtliche Belange; radikale Parteien, die auf diesem Feld nichts anzubieten haben, versuchen hier, mit sachfremder Stimmungsmache zu punkten. Mit dem Schimpfen auf nationale oder internationale Entscheidungen werde kein einziges Problem vor Ort gelöst, sondern nur böses Blut erzeugt.

SPD Rimbach startet in die „Heiße Phase“ des Kommunalwahlkampfs 2016



Unter dem Motto „SPD – tut Rimbach gut!“ eröffnen die Rimbacher Sozialdemokraten die Wahlkampf-Aktivitäten 2016. In den Wochen bis zur Kommunalwahl am 6. März haben die Bürger in einer Reihe von Informations-Veranstaltungen Gelegenheit, das Wahlprogramm 2016 – 2021 ausführlich kennen zu lernen und mit den Kandidaten für die Gemeindevertretung, die Ortbeiräte und den Kreistag zu diskutieren. „Bürger fragen – Kandidaten antworten!“ heißt es dabei und zeigt, dass es vor allem um einen Dialog und nicht um langatmige Reden gehen soll. Start ist am 28. Januar in Lauten-Weschnitz im Gasthaus „Zur Post“ gemeinsam für die Ortsteile Lauten-Weschnitz und Mitlechtern. Weiter geht es am 5. Februar im Skathäusle in Münschbach. Ein Schwerpunkt ist der politische Aschermittwoch mit Heringsessen in der „Krone“, zugleich eine zentrale Wahlkampfveranstaltung des SPD-Unterbezirks Bergstraße. Hauptredner ist der SPD- Spitzenkandidat für den Kreistag und Bürgermeister von Viernheim Matthias Baaß. Am 12. Februar findet der Informationsabend in der „Alten Schule“ in Albersbach statt und am 19. Februar im größten Ortsteil Zotzenbach im „Roten Haus“. Der Beginn ist für all diese Veranstaltungen jeweils um 19:00 Uhr. Den Abschluss bildet ein Politischer Frühschoppen am Sonntag, 28. Februar um 11:00 Uhr im Gasthaus „Zur Sonne“ am Rimbacher Marktplatz.

An den beiden letzten Freitagen vor der Kommunalwahl besteht auf dem Rimbacher Wochenmarkt noch einmal die Gelegenheit zu direkten Gesprächen mit den Kandidaten, ebenso wie auf dem Wochenmarkt in Zotzenbach an den beiden letzten Samstagen vor dem Wahltermin.

Über eine rege Beteiligung würden sich die Rimbacher Sozialdemokraten und ihre Kandidaten freuen. Deshalb die herzliche Bitte: Jetzt schon die Termine vormerken. Denn je besser der Bürger informiert ist, umso verantwortungsbewusster kann er von seinem Wahlrecht Gebrauch machen.

Konstituierende Sitzung der SPD-Fraktion

Zur konstituierenden Sitzung der Rimbacher SPD-Fraktion begrüßte Fraktionsvorsitzender Werner Mäule die Mitglieder der neuen und alten Fraktion. Den ausscheidenden Fraktionsmitgliedern Rainer Wallewein, Klaus Kabourek und Jürgen Rauch wurde als Dank für ihre langjährige Mitarbeit ein Biergeschenk überreicht. Ortsvereinsvorsitzender Rolf Ihrig blickte noch einmal kurz auf das Ergebnis der Kommunalwahl zurück. So habe die SPD ihr erstes Ziel, wieder deutlich stärkste Fraktion zu werden, erreicht. Das zweite Ziel, eine zweistellige Abgeordnetenzahl zu erreichen, wurde um einen Sitz verfehlt. Herausragend waren die Ergebnisse in den Ortsteilen für die Wahl der Ortsbeiräte, nur in Zotzenbach musste die SPD der FWG den Vortritt lassen.
Bei der anschließenden Neuwahl des Fraktionsvorstands wurde Rolf Ihrig, der bisher dem Gemeindevorstand angehörte, einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Gleichberechtigte Stellvertretern wurden Andreas Dudszus, Werner Mäule und Sebastian Bickel, Angelika Strohmenger führt das Amt der Schriftführerin weiter fort.
Wie bisher wird die SPD-Fraktion mit den anderen Fraktionen zusammenarbeiten und Bürgermeister Holger Schmitt bei seiner Arbeit unterstützen und ihn als Rimbacher Vertreter für den Abwasser-, Gewässer- und Sparkassenverband wählen. Sie wird auch dem Antrag der CDU auf Auflösung des Sport-, Sozial- und Kulturausschusses zustimmen; dessen Aufgaben werden in Zukunft vom Haupt- und Finanzausschuss mit übernommen.
Josef Rothmüller soll seine sehr gute Arbeit als Gemeindevertretervorsitzender fortsetzen. Für den Gemeindevorstand wird die SPD die bisherigen Mitglieder Rolf Lempp, Margit Eckstein und Christoph Nieder und als Nachrücker Jörg Jakob und Rainer Wallewein vorschlagen. Rolf Lempp hat als bisheriger 1. Beigeordneter überzeugende Arbeit geleistet, daher wird die SPD-Fraktion ihn wieder für dieses Amt vorschlagen.
Zum Abschluss wies Rolf Ihrig noch auf die Maifeier hin, die um 10:30 Uhr im Adam-Schmitt-Saal beginnt. Referent ist Horst Raupp vom DGB Darmstadt, der „Zeit für mehr Solidarität“ –das diesjährige Motto – einfordern wird.

Thilo 70

Thilo 70

70. Geburtstag von Thilo Müller





Unter den zahlreichen Gratulanten, die dem Zotzenbacher Ortsvorsteher Thilo Müller zu seinem 70. Geburtstag („Beis Scholze“ in Albersbach) gratulierten, war selbstverständlich auch der SPD-Ortsverein vertreten. Seit 45 Jahren, so der SPD-Vorsitzende Rolf Ihrig, ist Thilo Müller Mitglied in Deutschlands ältester Partei. Seit vielen Jahren hat er sich aktiv in die Kommunalpolitik eingebracht. Nicht nur die hohe Sachkompetenz des Rechtsanwalts und Notars wird in Partei und Gemeindevertretung allseits geschätzt, sondern besonders auch sein durchgängiges Engagement und seine absolute Zuverlässigkeit. Dass dies in der Bevölkerung genau so gesehen wird, zeigt das aktuelle Ergebnis der Kommunalwahl: So bekam Thilo Müller in Zotzenbach bei der Wahl des Ortsbeirats die zweitmeisten Stimmen. Innerhalb der SPD-Liste wurde er von der Bevölkerung um sieben (!) Plätze nach vorne gewählt. Diese Anerkennung und dieser Vertrauensbeweis sollten Ansporn für wenigstens eine weitere Legislaturperiode sein. Der Rimbacher SPD-Vorsitzende Rolf Ihrig verband daher seine Gratulation an Thilo Müller mit dem Wunsch, dass er weiterhin so engagiert im SPD-Vorstand, in der Fraktion und der Gemeindevertretung sowie im Ortsbeirat Zotzenbach mitwirke, gerade auch als Vorbild und Ratgeber für die jüngeren Mitglieder in der Partei und den kommunalen Gremien.







PS: Bildunterschrift

Von links : Georg Beeh, Sascha Müller, Altbürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer, Jubilar Thilo Müller, Rainer Wallewein, SPD-Vorsitzender Rolf Ihrig, Ruth Wallewein

SPD-Ortsvereinsvorstandssitzung März 2016


Nicht unzufrieden mit den örtlichen Ergebnissen der Kommunalwahl zeigte sich der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Rolf Ihrig und traf damit die Stimmung der anderen Vorstandsmitglieder. So sei das erste Ziel, wieder deutlich stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung zu werden, klar erreicht worden. Das zweite Ziel, mit einer zweistelligen Zahl an Gemeindevertretern ins verkleinerte Parlament einzuziehen, wurde um einen Sitz verfehlt. Überragende Ergebnisse gab es bei den Wahlen zu den Ortsbeiräten, nur in Zotzenbach musste die SPD der FWG den Vortritt lassen, obwohl ihre zwei ersten Kandidaten die meisten Stimmen bekamen. Abgerundet wurde das Ganze durch die Wahl Josef Rothmüllers in den Kreistag und ein anerkennenswürdiges Ergebnis für Renate Blatt.

Unter Beifall erklärte sich Josef Rothmüller bereit, wieder für das Amt des Gemeindevertretervorsitzenden zur Verfügung zu stehen. Seine Analyse zeigt, dass die Gewinne für FWG und FDP in vielen Gemeinden zu beobachten seien, in denen die AfD nicht antrat. Hier mache sich wohl auch ein Protest gegen die Parteien fest, die in Land und Bund regieren.

An der Arbeit in der Gemeindevertretung werde die Wahl nach Auffassung der SPD nichts ändern: die konstruktive Zusammenarbeit mit Bürgermeister Holger Schmitt und anderen willigen Fraktionen werde fortgesetzt werden. So sei es auch gelungen, eine positive Lösung für den Neubau des evangelischen Kindergartens zu erreichen. Der symbolische Kaufpreis von 1 Euro für das Gelände beinhaltet die Kosten für den Abriss des alten Kindergartens, die wegen des verbauten Asbests schwer zu kalkulieren sind. Befremdet zeigten sich die anwesenden Gemeindevertreter und Gemeindevorstandsmitglieder von der Pressemitteilung von Pfarrer Dr. Buß, die den Eindruck erweckt, dass das Verbleiben der Trägerschaft bei der evangelischen Kirche durch deren eigene Anstrengung erreicht worden sei. Leider habe der Kirchenvorstand in dieser Angelegenheit sehr unglücklich agiert, nur durch die Aktivitäten der politischen Gemeinde und das Einbeziehen des Dekanats und der Landeskirche sei man hier zu einem guten Ergebnis gekommen. Nach den Entscheidungen der letzten Tage sei es nun an der Zeit, zu dem traditionell guten Verhältnis zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde zurückzufinden.

Als nächster Termin steht die traditionelle Maifeier an. Ursula Janitschka ist es gelungen, den DGB-Gewerkschaftssekretär Horst Raupp als Redner zu verpflichten. An Themen mangelt es nicht, die SPD rechnet mit einem guten Besuch. Wie in den letzten Jahren auch wird es nach der Versammlung Weck, Worscht und Woi und eine deftige Suppe geben.















Familienabend 2016

Hocherfreut zeigte sich der Rimbacher SPD-Vorsitzende Rolf Ihrig über den sehr guten Besuch des diesjährigen Familienabends in Lauten-Weschnitz. Sein besonderer Gruß ging an die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht, die mit der ganzen Familie gekommen war. Sie ergriff auch gleich das Wort und bedankte sich für das Vertrauen, das ihr der Unterbezirksvorstand einstimmig für eine erneute Kandidatur ausgesprochen hat. Sie sei nun in ihrer fünften Legislaturperiode und habe in zwei unterschiedlichen Koalitionen mitgearbeitet. In keiner Legislaturperiode seien dabei mehr sozialdemokratische Ziele umgesetzt worden als in dieser. Die historische Einführung des Mindestlohns habe bei dreieinhalb bis vier Millionen Menschen zu einem Einkommen geführt, mit dem sie ohne weitere Unterstützung durch den Staat leben können. Natürlich seien 8,50 Euro nicht genug, daher arbeite – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – eine Kommission an der Festlegung einer höheren Grenze. Die Mietpreisbremse sei besonders für die Ballungsräume wichtig, spiele aber auch zunehmend im Kreis Bergstraße eine Rolle. Ebenso hilfreich für Wohnungssuchende ist die Neuerung, dass die Maklerkosten vom Vermieter getragen werden müssen. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist eine langjährige Forderung von SPD und Gewerkschaften. Hier werden zum einen die Frauen besser gestellt, die bisher bereinigt für die gleiche Arbeit zwischen 7 bis 10 Prozent weniger bekamen, aber auch die Zeit- und Leiharbeiter, die nach 9 Monaten den gleichen Lohn erhalten müssen wie die Stammbelegschaft. Kettenverträgen wurde ein Riegel vorgeschoben, weil nach 18 Monaten das befristete Verhältnis in einen festen Arbeitsvertrag umgewandelt werden muss. Das Verbot des Einsatzes als Streikbrecher ist ein ebenso bemerkenswerter Fortschritt wie die Stärkung der Betriebsräte bei den Werksverträgen. Abgerundet werde dieses Paket durch die Rente mit 63. Trotz dieser beindruckenden Bilanz seien aber die Umfragewerte unbefriedigend. Offensichtlich werden solche Reformen von der SPD erwartet, die schwierige Durchsetzung werde dann eher der gesamten Koalition zugeschrieben.

Für die kommende Bundestagswahl werden zur Zeit die Sachthemen diskutiert, die Vorrang vor Personalentscheidungen haben. Nach Lambrechts Auffassung wären auch mehrere Kanzlerkandidaten beim Wahlparteitag der SPD dank ihrer langen demokratischen Tradition kein Problem. Im Fokus werden die solidarische Bürgerversicherung als Gegenmodell zur heutigen Zwei-Klassen-Medizin, die Wiederherstellung der paritätischen Beiträge zur Krankenversicherung und die Neubestimmung der Rentenuntergrenze stehen. Diese Punkte ließen sich ohne große Probleme in einer rot-rot-grünen Koalition umsetzen, wie es das Treffen vor einigen Tagen, an dem sie teilnahm, deutlich werden ließ. Solange aber die Linke auf dem Austritt aus der Nato und einem grundsätzlichen Nein zu Militäreinsätzen bestehe, werde es dazu nicht kommen. Diese Haltung führte zum Beispiel absurderweise dazu, dass die Linke im Bundestag gegen die Vernichtung chemischer Kampfstoffe durch die Bundesmarine im Mittelmeer stimmte.

Der kommende Wahlkampf werde wohl hart, da man sich diesmal verstärkt mit den Rattenfängermethoden der AfD auseinandersetzen werde. Deren Funktionäre seien allesamt am rechten Rand angesiedelt, was man von ihren Wählern so nicht sagen könne.

Nach dem Essen standen die Ehrungen an. Jedes geehrte Mitglied hat sich in den vergangenen Jahrzehnten an unterschiedlicher Stelle in die Parteiarbeit und die Kommunalpolitik eingebracht. Jelena Jakob und Annegret Schäfer tun dies seit 20 Jahren, Ursula Janitschka seit 25 Jahren. Christa Schwöbel ist seit 35 Jahren dabei, Anton Köhler und Werner Mäule seit 40 Jahren. Ursula Janitschka, Peter Blatt und Rudi Jakob erheiterten die familiäre Runde mit Gedichtbeiträgen, und beim Quiz rund um den Apfel zog die Glücksfee Elias Trautmann Günter Gräf, der einen Rimbacher Fotokalender von Peter Blatt gewann. Konrad Dudszus konnte sich über einen Tannenbaum aus der Eckstein´schen Albersbacher Werkstatt freuen. Doppeltes Glück hatten Christine Lambrecht und ihr Mann Hans-Joachim Hacker, die mit einem Eckstein´schen Schwebeengel und einer liebevoll gestalteten Ahornblattskulptur von Karl Janitschka den Heimweg antraten.









SPD Rimbach besucht Landtag

Der Einladung der Landtagsabgeordneten Karin Hartmann in den Landtag in Wiesbaden folgte eine interessierte Gruppe von Parteimitgliedern und Sympathisanten, denen der Rimbacher SPD-Vorsitzende Rolf Ihrig ein interessantes Programm vorstellen konnte. Zuerst ging die Fahrt in den Landtag, der im alten Stadtschloss der Herzöge von Nassau seinen Sitz hat. Die luxuriösen Räume werden heute vom Parlamentspräsidenten und Regierungsmitgliedern zum Arbeiten und Repräsentieren genutzt. So auch der alte Ballsaaal, in dem 1946 das erste hessische Parlament zusammentrat. Heute wird im neu erbauten Plenarsaal, der so angelegt ist, dass sich die Abgeordneten ansehen können, diskutiert, gestritten und mehrheitlich entschieden, so wie es ein demokratisches Staatswesen verlangt.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass sich für sie durch das Kennenlernen des Landtags und die Führung ein anderer, bürgernäherer Bezug zu den Debatten ergeben hat. Ein Rundgang durch die Innenstadt rundete diesen Teil des Programms ab.
Nach dem Besuch ging es  zum Kloster Eberbach. Hier übernahm SPD-Gemeindevertrreterin Daniela Sattler die Regie. Sie erzählte bei einem Rundgang ums Kloster Interessantes zur fast 1000-jährigen Geschichte des Gemäuers und machte so Appetit auf einen weiteren Besuch im Kloster selbst, zu dem diesmal die Zeit nicht reichte.
Anschließend fuhr die Gruppe zum benachbarten Steinbergkeller, der Kellerei der Hessischen Staatsweingüter. Nach einem kurzen Rundgang durch den Steinberg, der ursprünglich von den Eberbacher Mönchen vor vermutlich 900 Jahren angelegt wurde und mit 32 ha Rebfläche eine Monopollage der Hessischen Staatsweingüter darstellt, konnte die Kellerei in voller Arbeit besichtigt werden. So konnte unter anderem die optische Traubensortierung bewundert und von außen ein Blick in das vollautomatisierte Kelterhaus geworfen werden. Daniela Sattler, die beim Regierungspräsidium Darmstadt in der Weinüberwachung tätig ist, erläuterte den Teilnehmern die Arbeitsschritte von der Rebe zum Wein. Als besonderes Highlight konnte ein Traubenvollernter aus nächster Nähe beobachtet werden. Der Keller selbst wurde 2008 fertiggestellt und reicht bis in 14 m Tiefe, wobei architektonisch mittels einer Lichtfuge sichergestellt ist, dass auch in dieser Tiefe bei Tageslicht gearbeitet werden kann. Außerdem wurde der größte Teil des Kellers wieder mit Erde bedeckt und mit Weinreben bepflanzt, so dass die Dimension des Gebäudes nicht auffällt.
Der Abschluss fand im Weingut Kopp in Eltville-Hattenheim statt, wo bei Rheingauer Spezialitäten und einer spontanen Weinprobe der Ausflug ausklang.