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SPD Ortsverein Rimbach

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Glühwürmchenwanderung

Die Rimbacher SPD ist auf einem guten Weg. Dieses Fazit zog die erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Rimbach Renate Blatt anlässlich der diesjährigen Abend- und Glühwürmchenwanderung. Denn es hatten sich einmal mehr sehr viele Genossinnen und Freundinnen der SPD zum Wandern nach Groß-Breitenbach und zum gemütlichen Beisammensein im Einkehrlokal zusammengefunden. Als Ehrengast konnte die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht zusammen mit ihrem Sohn Alexander begrüßt werden. In ihrer kurzen Ansprache lobte sie ausdrücklich die Rimbacher Sozialdemokratinnen für die gute Organisation von Veranstaltungen, für die rührige Unterstützung des Ortsvereins und das politische Engagement in den Gremien. Zur politischen Lage in Berlin sagte sie, dass die Kanzlerin jetzt noch nicht einmal mehr eine eigene Mehrheit hinter sich bringe, wie die Abstimmung zum Betreuungsgeld gezeigt hat. Auch beim Thema Gleichbehandlung bei der Entlohnung von Männern und Frauen hat die schwarz-gelbe Koalition nichts als Lippenbekenntnisse für Frauen übrig. Die SPD hat nunmehr einen Gesetzentwurf hierzu vorgelegt. Viele Menschen setzen bei der Erfüllung sozialer Kernaufgaben wieder sehr viel mehr auf die Kompetenz der Sozialdemokraten. Diesen Vertrauensvorschuss gilt es durch klares Handeln zu festigen und auszubauen.
Die Vorsitzende Renate Blatt ging in ihrer Begrüßung auch auf den Wechsel im Bürgermeisteramt am 01. August ein. Zunächst dankte sie dem scheidenden Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer für die geleistete Arbeit zum Wohle der Gemeinde Rimbach und auch dafür, dass er für die Belange der AsF immer ein offenes Ohr hatte. Die Arbeit des neuen Bürgermeisters Holger Schmitt werde die AsF interessiert und fair, aber auch nicht unkritisch, begleiten.
Als nächste SPD-Termine gab sie bekannt das Marktplatzfest am 01. September und den Familienabend am 17. November. Die Info- und Kaffeefahrt der AsF im Herbst führt zu einer Stadtbesichtigung nach Zwingenberg.
Die Wanderung ging bei strahlendem Sonnenschein an den Fischteichen am Hopper und über die Höhe an der Jungviehweide vorbei nach Groß-Breitenbach. Der Rückweg konnte dann allerdings nicht auf dem aufgesuchten schönen Wanderweg zurückgelegt werden, weil ein heftiges Gewitter mit starkem Regenguß einsetzte. Die Rückfahrt erfolgte dann mit schnell organisierten Autos und statt der Glühwürmchen konnte das Naturschauspiel der Blitze beobachtet werden.

Eine Bücherlesung sollte zum Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Rimbach stattfinden. Bedingt durch die herrschenden Witterungsverhältnisse musste sie leider ausfallen. Trotzdem fanden sich im Dorfgemeinschaftsraum zwanzig gutgelaunte Damen ein, um das neue Jahr willkommen zu heißen. Unter Ihnen waren auch die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht und die ehemalige Landtagsabgeordnete Karin Hartmann. Die Kreisvorsitzende der AsF, Tanja Krämer-Ahlers und die Fraktionsvorsitzende im Bergstraße Kreistag, Katrin Hechler, übermittelten Grüße und Wünsche für einen guten Verlauf der Veranstaltung. Die Vorsitzende der AsF Renate Blatt begrüßte die Gäste mit den besten Wünschen für das neue Jahr. Sie ging in ihrem kurzen Rückblick noch einmal auf die gut besuchten Veranstaltungen im vergangenen Jahr ein, besonders auf die Glühwürmchenwanderung ins „Rote Haus“ nach Zotzenbach und auf den Ausflug zur Starkenburg. Besonders hob sie auch die Besuche und Kuchenspendenaktionen der Vorstandsmitglieder im „Alten Bahnhof“ bei der Fraternität hervor. Auch bei allen Veranstaltungen des Ortsvereins waren die Frauen hilfreich zur Stelle. Blatt dankte allen für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit und für die rege Teilnahme an den Veranstaltungen der AsF.
Auf das Superwahljahr 2009, das für die SPD nicht gut gelaufen ist, ging die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht ein. Mit der Feststellung: „Es ist wie beim Fahrradfahren, wenn einem der Wind so stark entgegenbläst, muss man halt fester in die Pedale treten, um voranzukommen und unter diesem Motto werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern beharrlich arbeiten und nahe an den Menschen sein, wie es der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel formuliert hat“ schloss sie ihre Ausführungen.
Beim anschließenden Kaffeeplausch mit leckeren selbstgebackenen Kuchen entstand eine lebhafte Diskussion zu den Informationen.
Zum Schluss machte Blatt auf die nächsten lokalen Termine der SPD aufmerksam, das sind am 17. Februar der „Politische Aschermittwoch“ um 19.00 Uhr im Gasthaus „Zur Krone“ und der Seniorennachmittag am 28. März um 14.00 Uhr in der Halle der Brüder-Grimm-Schule. Zu den anstehenden Veranstaltungen der AsF ergehen rechtzeitig Einladungen und Pressemitteilungen. Mit den Hinweis, dass die Büchervorstellung auf jeden Fall nachgeholt wird, schloss sie den informativen Nachmittag.

Neujahrsempfang ASF Rimbach

Zur traditionellen Glühwürmchenwanderung der Rimbacher Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) konnte die Vorsitzende Renate Blatt eine kleine Gruppe von Mitwanderinnen begrüßen, die sich durch eine kleine Wanderung durch den Odenwald auf das „public viewing“ des Spiels Deutschland – Ghana vorbereiteten. Nach einer gut eineinhalbstündigen Wanderung am Neubaugebiet „Im Mühlbächel“ vorbei – Renate Blatt als 1. Beigeordnete konnte hier wie auch an anderen Stellen bestens informiert zu Bauvorhaben in der Gemeinde Stellung beziehen – führte der Weg über die Horst-Winkler-Hütte zum Italiener ins benachbarte Lörzenbach, wo die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht die Gruppe schon erwartete.
Die gelungene Mischung aus Unterhaltung und Information fand hier ihre Fortsetzung. Christine Lambrecht lieferte mit einem kurzen Statement die Grundlage für die spätere zwanglose Aussprache. Sie ging in ihren Ausführungen mit der Bundesregierung hart ins Gericht. „Mittlerweile muss man sich als Eltern ja fragen, ob man seine Kinder überhaupt noch Tagesschau gucken lassen kann bei den Beleidigungen, die sich die Regierungsparteien gegenseitig an den Kopf werfen“, so Lambrecht. „Solange Wildsau, Gurkentruppe und Rumpelstilzchen zum normalen Umgangston der Berliner Koalition gehört, verkommt Politik zum albernen Possenspiel“.Noch heftiger wurde die aktuelle Politik der schwarz-gelben Mehrheit kritisiert: „Dass die Regierung jetzt versucht, mit dem sogenannten Sparpaket von ihrer desolaten Verfassung abzulenken und die Reihen zu schließen, wird weder der aktuellen Krisensituation noch den Sorgen der Menschen gerecht“, betonte Lambrecht. „Das Paket ist in allererster Linie ein Angriff auf die sozial Schwachen, während das gut verdienende Klientel von Schwarz-Gelb, das die Krise immerhin verursacht hat, keinen Beitrag leisten muss“.
Gerade die Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger sei skandalös. „Dass die Empfänger staatlicher Sozialleistungen keine Lohnausfälle durch die Kinderbetreuung haben, ist kein überzeugendes Argument. Die Anwaltsgattin, die genauso wenig gearbeitet hat, soll Elterngeld bekommen, während alleinerziehende Mütter, die auf Leistungen des Staates angewiesen sind, wieder mal im Regen stehen gelassen werden“, kritisierte Lambrecht. Auch die Umwandlung vieler Pflichtleistungen in Ermessensleistungen kann kaum positive Auswirkungen auf den Haushalt entfalten. „Die Rechtsunsicherheit steigt dadurch deutlich an: Für die Empfänger, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Job-Centern. Das führt fast zwangsläufig zu einer neuen umfangreichen Klagewelle an den Sozialgerichten – so kann man nicht sparen“, betonte Lambrecht. „Hier wird die Hetze von Westerwelle gegen Arbeitssuchende in konkrete Politik umgesetzt, die die trifft, die sowieso schon am wenigsten haben“.
Auch in der Gesundheitspolitik versuche vor allem die FDP die Entsolidarisierung der Gesellschaft und die Bevorzugung der Wohlhabenden und Vermögenden durchzusetzen. „In der aktuellen Situation ist es die wichtigste Aufgabe der Opposition, die Gesunden und die Kranken vor der Durchsetzung der sozialpolitischen Ideologie der Regierungsparteien zu bewahren“, so Lambrecht. „Die von CDU und FDP propagierte Kopfpauschale ist gegen den Mehrheitswillen in der Gesellschaft. Der Systemwechsel würde eine schlechtere Versorgung für Millionen nach sich ziehen, er wäre unsozial und bei Einführung einer Steuerkomponente unfinanzierbar.“
Die Anwesenden spendeten viel Beifall, als Christine Lambrecht auf die sozialdemokratischen Alternativen zu dieser Politik verwies. „Wir wollen die Rücknahme der Klientelgeschenke an Hoteliers. Wir wollen umweltschädliche Subventionen streichen und die Priveligierung der Atomwirtschaft beenden. Das heißt: Brennelement-Steuer ja, war ja auch unsere Idee, aber keine Verlängerung der Restlaufzeiten von Atomkraftwerken“, forderte Lambrecht. „Große Einkommen und hohe Vermögen müssen stärker besteuert werden. Die Akteure auf den Finanzmärkten müssen stärker zur Bewältigung der Krisenlasten herangezogen werden und wir brauchen einen flächendeckenden Mindestlohn, der durch den Wegfall der sogenannten ‚Aufstocker‘ den Haushalt entlastet und die Kaufkraft und damit die Binnenwirtschaft stärkt“, so Lambrecht abschließend.
Gut gestärkt und hoch motiviert durch Rede, Diskussion und WM-Sieg machte sich die Gruppe dann auf dem neuen Fahrradweg auf den Weg nach Hause.

Glühwürmchenwanderung

Die traditionelle Abend- und Glühwürmchenwanderung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ist mittlerweile ein fester Programmpunkt im Jahresablauf der Rimbacher SPD. Deshalb ließen es sich die Frauen auch nicht nehmen, selbst bei unsicherer Witterung der Einladung der Vorsitzenden Renate Blatt zur Wanderung zu folgen. Mit Schirmen und Jacken ausgerüstet, konnte Blatt eine große Gruppe Genossinnen und Freundinnen auf dem Marktplatz begrüßen. An der „Alten Schule“ und der Aula vorbei führte der Weg zunächst an die Fischteiche beim Hoppershof und von dort aus weiter auf dem neuen Wanderweg in Richtung Albersbach. An den Steinertswiesen vorbei über Gertelsklingen und Bücherts war nach einstündiger Wanderung das Ziel, die Horst-Winkler-Hütte des Odenwaldclubs erreicht. Der Himmel hielt während dieser Zeit die Schleusen geschlossen, so dass unterwegs der herrliche Blick über die Höhen und Täler und der weite Ausblick ins Weschnitztal immer wieder zum Verweilen und zum Bewundern der Odenwälder Heimat einlud.

Fleißige Helfer und Helferinnen hatten bereits in der Hütte das angekündigte Picknick vorbereitet und die Wanderinnen langten kräftig zu. Der weitere Abend war der Gemütlichkeit und der Geselligkeit gewidmet. Die Vorsitzende Renate Blatt wies noch auf zwei wichtige Veranstaltungen hin, zum einen auf das Marktplatzfest der SPD am 06. August und auf die Informations- und Kaffeefahrt der AsF im Herbst, die in das Glücksmuseum nach Erbach im Odenwald führt. Näheres hierzu ist der Tagespresse zu entnehmen. Da im Verlaufe des Abends Regen einsetzte, zeigten sich die Namensgeber der Glühwürmchenwanderung dieses Mal leider nicht.

Glühwürmchenwanderung

Die traditionelle Abend- und Glühwürmchenwanderung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ist mittlerweile ein fester Programmpunkt im Jahresablauf der Rimbacher SPD. Deshalb ließen es sich die Frauen auch nicht nehmen, selbst bei unsicherer Witterung der Einladung der Vorsitzenden Renate Blatt zur Wanderung zu folgen. Mit Schirmen und Jacken ausgerüstet, konnte Blatt eine große Gruppe Genossinnen und Freundinnen auf dem Marktplatz begrüßen. An der „Alten Schule“ und der Aula vorbei führte der Weg zunächst an die Fischteiche beim Hoppershof und von dort aus weiter auf dem neuen Wanderweg in Richtung Albersbach. An den Steinertswiesen vorbei über Gertelsklingen und Bücherts war nach einstündiger Wanderung das Ziel, die Horst-Winkler-Hütte des Odenwaldclubs erreicht. Der Himmel hielt während dieser Zeit die Schleusen geschlossen, so dass unterwegs der herrliche Blick über die Höhen und Täler und der weite Ausblick ins Weschnitztal immer wieder zum Verweilen und zum Bewundern der Odenwälder Heimat einlud.

Fleißige Helfer und Helferinnen hatten bereits in der Hütte das angekündigte Picknick vorbereitet und die Wanderinnen langten kräftig zu. Der weitere Abend war der Gemütlichkeit und der Geselligkeit gewidmet. Die Vorsitzende Renate Blatt wies noch auf zwei wichtige Veranstaltungen hin, zum einen auf das Marktplatzfest der SPD am 06. August und auf die Informations- und Kaffeefahrt der AsF im Herbst, die in das Glücksmuseum nach Erbach im Odenwald führt. Näheres hierzu ist der Tagespresse zu entnehmen. Da im Verlaufe des Abends Regen einsetzte, zeigten sich die Namensgeber der Glühwürmchenwanderung dieses Mal leider nicht.

Politisches, Literarisches und Kulinarisches erwarteten die Besucherinnen, die zum diesjährigen Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) nach Rimbach gekommen waren. So konnte die Rimbacher Vorsitzende Renate Blatt 25 interessierte Frauen im Dorfgemeinschaftsraum begrüßen, unter ihnen die Fraktionsvorsitzende im Kreistag Katrin Hechler und die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Karin Hartmann. Besonders begrüßte sie als Ehrengast die Bergsträßer Autorin Karin Lachmann aus Heppenheim.
In ihrer Begrüßungsansprache ging die Vorsitzende zunächst auf die anstehende Kommunalwahl ein. Sie berichtete von einer ausgewogenen Kandidatenliste für die Gemeindevertretung, auf der elf Kandidatinnen vertreten sind – damit wird die langjährige Tradition einer starken Repräsentation von Frauen in der Rimbacher SPD fortgesetzt. Es sind Frauen aus allen Altersgruppen, die durch ihre Lebens- und Berufsbiografien ein breites Spektrum der Bevölkerung widerspiegeln. Das gleiche gilt auch für die Listen der Ortsbeiräte.
Zum Wahlprogramm führte Blatt aus, dass dort zentrale Schwerpunkte wie solide Finanzwirtschaft, Klimaschutz, Familien, Sport und Kultur, moderate Siedlungsentwicklung und Gewerbeansiedlung und Demografischer Wandel verankert sind.
Nachdem sich die Frauen mit Kulinarischem am Kuchenbuffet versorgt hatten, trat der Ehrengast des Nachmittags, Karin Lachmann, in Aktion. Die Autorin ist in Sachsen geboren und zur Wende mit ihrer Familie in den Westen gekommen. Seit nunmehr 20 Jahren lebt sie in Heppenheim und ist Mitbegründerin der Interessengemeinschaft Bergsträßer Autorinnen und Autoren. Mit viel Begeisterung las sie aus ihrem Roman „Ostwind in der Chefetage“. Einfühlsam erzählt sie darin von den Erlebnissen einer Frau, die Jahre später und tief im Westen einen Kadermann aus der DDR als Chef vorgesetzt bekam. Bei ihrer Lesung bot sie Kostproben von höchst dramatischen Begegnungen mit der Vergangenheit und ging geschickt zu Begebenheiten über, die Überraschendes zu Tage förderten. Aber immer nur soviel, dass die Neugierde bei den Zuhörerinnen erhalten blieb. Ihr Buch ist aber gleichzeitig ein Loblied auf umsichtige Chefs, denen neben dem Gewinn in der Firma auch am Wohl ihrer engagierten Mitarbeiter interessiert sind. Es war auf jeden Fall eine Freude, der Autorin zuzuhören.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein fand ein reger Gedankenaustausch statt und die Autorin stand für vielen Fragen zur Verfügung.
Renate Blatt bedankte sich zum Abschluss bei den Frauen für die Unterstützung und Hilfe im vergangenen Jahr. Sie gab die Veranstaltungen der Rimbacher AsF bekannt, die auch in diesem Jahr wieder stattfinden, nämlich die Glühwürmchenwanderung und die Kaffee- und Informationsfahrt. Sie betonte, dass diese Ausflüge sowohl einen politischen als auch einen geselligen Aspekt haben.
Einen ganz besonderen Dank richtete sie an die Autorin Karin Lachmann, die durch ihre Lesung sehr viel zum Gelingen des Neujahrempfangs beitragen hat.

Besuch der Gymnastikstunde im " Alten Bahnhof " in Rimbach

(et) Mit Beginn des neuen Jahres gingen Vorstandsmitglieder der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) einer inzwischen liebgewordenen Gewohnheit nach. Sie besuchten die Gymnastikstunde bei der Fraternität im „Alten Bahnhof“ in Rimbach und brachten selbstgebackenen Kuchen für das anschließende Kaffeetrinken mit. Die engagierten Frauen haben es sich schon seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, neben der politischen Arbeit den Dialog mit sozialen Einrichtungen zu suchen. So können die Frauen mit behinderten und nichtbehinderten Menschen, die sich jede Woche dort treffen, kommunizieren. Die Vorsitzende der Fraternität, Inge Hörnle, begrüßte die Frauen sehr herzlich, dankte für die Kuchenspende und freute sich zusammen mit den Anwesenden über das große Interesse, das die AsF ihrer Organisation entgegen bringt. Die AsF-Vorsitzende Renate Blatt lobte das Engagement der Fraternität, das älteren und behinderten Menschen zu mehr Selbständigkeit verhilft. Die Angebote, die in der Begegnungsstätte gemacht werden, wie zum Beispiel Singen oder Gymnastik stärken die individuellen Fähigkeiten und bieten den Menschen ganz einfach auch die Möglichkeit, mit anderen Menschen zusammen zu sein.
Bei der Sitzgymnastik unter fachkundiger Leitung wird Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Aufmerksamkeit und Ausdauer trainiert und auch die Besucherinnen von der SPD machten gerne und voller Begeisterung mit.
Das anschließende gemütliche Kaffeetrinken wird von den Mitarbeiterinnen der Fraternität immer sehr liebevoll arrangiert. Hier kommt man dann gleich ins Gespräch und diese Gespräche mit den älteren Menschen sind für beide Seiten sehr wertvoll und informativ. Die Anteilnahme an kleinen Problemen und schon allein Zeit zum Zuhören zu haben, ist für viele Menschen ein Geschenk.
Zum Schluss des Nachmittags bedankte sich Renate Blatt auch im Namen ihrer Mitstreiterinnen bei Inge Hörnle und allen Anwesenden für die jederzeit freundliche und herzliche Aufnahme im „Alten Bahnhof“. Sie versicherte, dass die AsF dieses Engagement auch in Zukunft aufrecht erhalten will und sagte weitere Besuche zu.

Neujahrsempfang ASF

Politisches, Literarisches und Kulinarisches erwarteten die Besucherinnen, die zum diesjährigen Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) nach Rimbach gekommen waren. So konnte die Rimbacher Vorsitzende Renate Blatt 25 interessierte Frauen im Dorfgemeinschaftsraum begrüßen, unter ihnen die Fraktionsvorsitzende im Kreistag Katrin Hechler und die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Karin Hartmann. Besonders begrüßte sie als Ehrengast die Bergsträßer Autorin Karin Lachmann aus Heppenheim.
In ihrer Begrüßungsansprache ging die Vorsitzende zunächst auf die anstehende Kommunalwahl ein. Sie berichtete von einer ausgewogenen Kandidatenliste für die Gemeindevertretung, auf der elf Kandidatinnen vertreten sind – damit wird die langjährige Tradition einer starken Repräsentation von Frauen in der Rimbacher SPD fortgesetzt. Es sind Frauen aus allen Altersgruppen, die durch ihre Lebens- und Berufsbiografien ein breites Spektrum der Bevölkerung widerspiegeln. Das gleiche gilt auch für die Listen der Ortsbeiräte.
Zum Wahlprogramm führte Blatt aus, dass dort zentrale Schwerpunkte wie solide Finanzwirtschaft, Klimaschutz, Familien, Sport und Kultur, moderate Siedlungsentwicklung und Gewerbeansiedlung und Demografischer Wandel verankert sind.
Nachdem sich die Frauen mit Kulinarischem am Kuchenbuffet versorgt hatten, trat der Ehrengast des Nachmittags, Karin Lachmann, in Aktion. Die Autorin ist in Sachsen geboren und zur Wende mit ihrer Familie in den Westen gekommen. Seit nunmehr 20 Jahren lebt sie in Heppenheim und ist Mitbegründerin der Interessengemeinschaft Bergsträßer Autorinnen und Autoren. Mit viel Begeisterung las sie aus ihrem Roman „Ostwind in der Chefetage“. Einfühlsam erzählt sie darin von den Erlebnissen einer Frau, die Jahre später und tief im Westen einen Kadermann aus der DDR als Chef vorgesetzt bekam. Bei ihrer Lesung bot sie Kostproben von höchst dramatischen Begegnungen mit der Vergangenheit und ging geschickt zu Begebenheiten über, die Überraschendes zu Tage förderten. Aber immer nur soviel, dass die Neugierde bei den Zuhörerinnen erhalten blieb. Ihr Buch ist aber gleichzeitig ein Loblied auf umsichtige Chefs, denen neben dem Gewinn in der Firma auch am Wohl ihrer engagierten Mitarbeiter interessiert sind. Es war auf jeden Fall eine Freude, der Autorin zuzuhören.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein fand ein reger Gedankenaustausch statt und die Autorin stand für vielen Fragen zur Verfügung.
Renate Blatt bedankte sich zum Abschluss bei den Frauen für die Unterstützung und Hilfe im vergangenen Jahr. Sie gab die Veranstaltungen der Rimbacher AsF bekannt, die auch in diesem Jahr wieder stattfinden, nämlich die Glühwürmchenwanderung und die Kaffee- und Informationsfahrt. Sie betonte, dass diese Ausflüge sowohl einen politischen als auch einen geselligen Aspekt haben.
Einen ganz besonderen Dank richtete sie an die Autorin Karin Lachmann, die durch ihre Lesung sehr viel zum Gelingen des Neujahrempfangs beitragen hat.

„Ein Glück, dass wir heute dabei waren.“ Das war die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen an der Informationsfahrt der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Rimbach in die Glücksfabrik koziol nach Erbach im Odenwald.

Unter dem Glückstor wurden die Besucherinnen von einer freundlichen Mitarbeiterin der Glücksfabrik empfangen und kompetent durch das Glücksmuseum geführt. Die Frauen erfuhren, dass das Museum von dem Wiener Designer Tino Valentinitsch gestaltet wurde. Der Rundgang ist eine Zeitreise durch 80 Jahre Firmengeschichte und geht zurück bis zu den Anfängen der Firma im Jahre 1927. Fantastische Maschinen und zeittypische Produkte erzählen im Museum aus der 80-jährigen Glücksproduktion. In der Fülle der Ausstellungsstücke kam den Besucherinnen das eine oder andere Produkt aus früherer Zeit schon bekannt vor. Der „rote Faden“ bei allem ist das Glück. Neben den kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Hintergründen der jeweiligen Epochen gab es auch Informationen zu außergewöhnlichen Mitarbeitern, zur Firmengeschichte und zu den Produkten. Bei der Produktionsbesichtigung wurde ein direkter Blick in den Maschinenpark gewährt. Hier wurde erklärt, dass koziol nur in Deutschland, im Odenwald, produziert und der gesamte Herstellungsprozess lückenlos nachvollziehbar ist. Die Rohstoffe werden ebenfalls ausschließlich in Deutschland angefertigt. Die verwendeten Materialien sind zertifiziert und unbedenklich.

Nach dem Kaffeetrinken in der Glückskantine gingen die Besucherinnen im farbenfrohen Design-Shop dem Einkaufsvergnügen nach. Nützliches und Dekoratives stand in großer Vielfalt zur Auswahl und es wurden manche Glücksgriffe beim Aussuchen getan.

Zum Glücksgefühl bei dieser außergewöhnlichen Informationsfahrt trug neben dem Besuch in der Glücksfabrik auch das sonnige Wetter bei. Und da die Frauen ja auch Nützliches und Schönes als Glück empfinden, war es selbstverständlich, dass man seine Lieben zu Hause mit einem schönen Mitbringsel erfreute.

Neujahresempfang 2012

(et) Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) hatte zum Neujahresempfang geladen und es waren sehr viele Frauen dieser Einladung ins Dorfgemeinschaftshaus gefolgt. Die Vorsitzende Renate Blatt zeigte sich in ihrer Begrüßungsansprache darüber sehr erfreut und betonte, dass diese Resonanz auch zeige, dass die SPD in Rimbach auf dem richtigen Wege ist. Ein besonderer Gruß galt der Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht und der stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Karin Hartmann. Nach den guten Wünschen für das neue Jahr erinnerte Blatt noch einmal an die verschiedenen Veranstaltungen im vergangenen Jahr, so an die traditionelle Abend- und Glühwürmchenwanderung, die Kaffee- und Informationsfahrt ins Glücksmuseum nach Erbach im Odenwald und an die vierteljährlichen Besuche mit Kuchenspenden bei der Fraternität im Alten Bahnhof in Rimbach. Gleichzeitig richtete sie einen herzlichen Dank an alle Frauen für die hilfreiche Unterstützung bei den verschiedenen Aktionen, die das Jahr über stattgefunden haben.

Zur bevorstehenden Bürgermeisterwahl führte die Vorsitzende aus: „Wir brauchen einen kompetenten Finanz- und Verwaltungsfachmann, der auf die Menschen zu gehen und mit ihnen umgehen kann.“ Der SPD-Kandidat, der parteilose Wolfgang Dölp, sei aufgrund seiner Lebens- und Berufsbiografie für dieses Amt bestens geeignet. Ihre Stellvertreterin Ursula Janitschka ergänzte: „Wolfgang Dölp ist in der Bevölkerung überall gut aufgenommen worden. Er ist ein Mensch, der mit den Menschen auf Augenhöhe spricht.“

Zur bundespolitischen Situation informierte Christine Lambrecht. Sie ging auf das unsägliche Thema Christian Wulff ein, laut Umfragen habe er kaum noch Rückhalt in der Bevölkerung.

Zur Koalition sagte sie, dass die SPD nicht im fliegenden Wechsel einzuspringen wolle, wenn die Bundesregierung scheitert. Vielmehr soll die Bevölkerung durch Neuwahlen über eine neue Regierung entscheiden. Viele Menschen setzten bei der Erfüllung sozialer Kernaufgaben wieder mehr auf die Kompetenz der SPD. Dieser Vertrauensvorschuss müsse mit einer klaren Absage an das Betreuungsgeld und mit der Forderung nach einem flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn ausgebaut werden.

Beim anschließenden gemütlichen Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen wurde zum Literarischen übergegangen. Renate Blatt und Ursula Janitschka hatten aus ihrem reichhaltigen Fundus Geschichten, Gedichte und Lebensweisheiten mitgebracht, die sie zum Besten gaben. Die Palette reichte von Elke Heidenreich und Eugen Roth bis zu Heinz Erhardt und auch unbekannten Verfassern. Die teils heiter, teils auch nachdenklichen Beiträge kamen bei den Zuhörerinnen sehr gut an und wurden mit viel Beifall bedacht.

Mit der Aussage der Besucherinnen, dass dies wieder ein kurzweiliger und informativer Nachmittag war, klang der Neujahrsempfang aus.





(et) Trotz Fußballweltmeisterschaft und des Spiels der deutschen Mannschaft gegen die USA trafen sich am Abend des 26. Juni ein Dutzend wanderfreudige Frauen zur Glühwürmchenwanderung der Rimbacher Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Aber Fußballmuffel waren die Teilnehmerinnen ganz und gar nicht, denn dank der modernen Kommunikationsmittel waren sie auch unterwegs jederzeit auf dem aktuellen Stand des Spieles.Nach der kurzen Anfahrt zum Waldparkplatz bei Altlechtern begrüßte die AsF-Vorsitzende Renate Blatt die Wanderinnen, besonders Alexandra Schmitt vom Vorstand der Kreis-AsF aus Lorsch. Von der Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht und der Landtagsabgeordneten Karin Hartmann überbrachte sie Grüße - beide waren wegen Sitzungsterminen in Berlin und Wiesbaden verhindert. Dann ging es auf einem Waldweg, der auch als Mountainbikestrecke ausgewiesen ist, in Richtung Landgasthaus Altlechtern. Bei der Ankunft lagen das Tal und das Gasthaus im sonnigen Abendlicht, die Pferde grasten auf der Koppel, die ganze Umgebung strahlte Ruhe und Behaglichkeit aus. Die Frauen waren wieder einmal von der Schönheit des Odenwaldes begeistert. Bei der Einkehr wurden die Wanderinnen vorzüglich bewirtet und konnten dann auch den Sieg der Nationalelf feiern.
Blatt wies die Frauen noch auf die Diskussionsveranstaltung am Montag, 7. Juli, um 17 Uhr im “Halben Mond” in Heppenheim hin, bei der das Rentenpaket der Bundesregierung Thema sein wird. Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller wird über die Neuregelungen informieren, Christine Lambrecht moderiert.
Auf dem kurzen Weg zurück zum Waldparkplatz freuten sich alle über die gelungene Wanderung, auch wenn es ein kleines Mano gab: Die Glühwürmchen zeigten sich leider nur sehr spärlich.

Gllühwürmchenwanderung 2014

(et) Zur Abend- und Glühwürmchenwanderung trifft sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) am Donnerstag, dem 26. Juni um 18.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Rimbach. In Fahrgemeinschaften geht es nach Fürth zum Waldparkplatz bei Altlechtern. Von dort aus führt eine kleine etwa einstündige Wanderung über einen Waldweg ins Gasthaus nach Altlechtern, wo Einkehr gehalten wird. Der Rückweg geht auf der geteerten Straße direkt zum Parkplatz. Wer aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht mitlaufen kann, kann direkt ins Einkehrlokal kommen. Um telefonische Anmeldung bis zum 24. Juni wird gebeten an: Renate Blatt, Tel. 06253/6880 oder Ursula Janitschka, Tel. 06253/7900.

In diesem Quartal statteten die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokraticher Frauen (AsF)Renate Blatt und ihre Stellvertreterin Ursula Janitschka den obligatorischen Besuch bei der Behindertenselbsthilfe im Rimbacher Alten Bahnhof anlässlich des Sommerfestes ab. Die Beigeordnete Margit Eckstein war in Vertretung von Bürgermeister Holger Schmitt ebenfalls anwesend. Sie wurden von der Vorsitzenden Inge Hörnle herzlich begrüßt. Die SPD-Frauen versprachen ihr, beim nächsten Besuch im Herbst wieder selbstgebackenen Kuchen mitzubringen und auch wieder bei der Gymnastik mitzumachen. Bei guten Gesprächen und guter Bewirtung war es wieder ein schöner Nachmittag im Kreise der Mitglieder und Freunde der Behindertenselbsthilfe.

Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen kam Lisa Gnadl, seit 2008 Abgeordnete im hessischen Landtag und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, an die Bergstraße. Thema des Abends war die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die seit 65 Jahren in unserem Grundgesetz vorgeschrieben ist. Doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Noch unter SPD-Führung trat 1994 das Hessische Gleichberechtigungsgesetz in Kraft, das die Gleichstellung von Frauen und Männern im Öffentlichen Dienst regeln und der Diskriminierung von Frauen entgegen wirken sollte. Vor 20 Jahren hatte Hessen mit der Einführung dieses Gesetzes noch bundesweit Maßstäbe gesetzt. Doch das ist lange vorbei, wie Lisa Gnadl eindrucksvoll belegt: Mit nur 9% Frauen in Führungspositionen bei den obersten Landesbehörden ist Hessen zusammen mit Thüringen Schlusslicht, der Bundesdurchschnitt liegt bei 20%. Von 56 Abteilungsleitungen sind nur 7 mit Frauen besetzt. Kein Ministerium hat mehr als zwei Frauen auf dieser Ebene, die Hessische Staatskanzlei nur eine. Und die Führungsebenen von Innen-, Finanz- und Wirtschaftsministerium sind komplett „frauenfreie Zonen“. Novellierungen des Gesetzes durch die nachfolgenden CDU-FDP-Landesregierungen haben die Rechte der Frauenbeauftragten immer stärker eingeschränkt. „Gerade der Öffentliche Dienst sollte beim Thema Gleichstellung von Frauen und Männern mit gutem Beispiel vorangehen“, meint Lisa Gnadl. Die Gültigkeitsdauer des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes endete am 31. 12. 2013 und es war lange unklar, wie es beim Thema Gleichstellung weitergehen würde. Erst wenige Wochen vor dem Auslaufen des Gesetzes wurde wenigstens die Verlängerung des Gesetzes in der bestehenden, unzureichenden Fassung bis Ende 2015 beschlossen. „Dass die Betroffenen, insbesondere die Frauenbeauftragten, so lange im Unklaren gelassen wurden, zeigt, welchen Stellenwert Frauenpolitik für die damalige CDU/FDP-Regierung in Hessen hatte“, kritisiert Lisa Gnadl. Die SPD-Fraktion hatte bereits im Frühjahr 2013 einen Neuentwurf des Gesetzes vorgelegt, der bei den Betroffenen auf große Zustimmung traf. „Zahlreiche Forderungen und Verbesserungsvorschläge von Frauenverbänden und -organisationen, Gewerkschaften und Frauenbeauftragten wurden in den Entwurf aufgenommen“ erläutert Lisa Gnadl, „unser Entwurf enthält klare Regeln, Durchsetzungsmöglichkeiten durch verbesserte Rechte und eine Klagemöglichkeit. Die Institution der Gleichstellungsbeauftragten wird gestärkt und der Geltungsbereich des Gesetzes ausgeweitet. Eine Befristung ist in unserem Entwurf nicht vorgesehen.“ Nachdem das bestehende Gesetz noch unter der Landesregierung aus CDU und FDP unverändert verlängert wurde, steht nun die neue hessische Landesregierung aus CDU und Grünen vor der Aufgabe, rechtzeitig bis zum 31. 12. 2015 einen überarbeiteten Entwurf des Gesetzes vorzulegen. „Wir sind gespannt, wie sich insbesondere die Grünen zum Thema Gleichstellung positionieren“, meint Lisa Gnadl, „wir als SPD stehen zu unserem Entwurf, denn wer die volle berufliche Gleichberechtigung für Frauen erreichen will, muss ein Regelwerk vorlegen, das auch das letzte Hintertürchen schließt.“

Noch weitaus schwieriger gestaltet sich die Einführung einer gesetzlichen Regelung, die Frauen und Männern den gleichen Zugang zu politischen Mandaten sichert. „Während in Frankreich ein Paritätsgesetz bereits vor 13 Jahren den Frauenanteil in den Kommunalparlamenten auf 47.5 % ansteigen ließ, gibt es bei uns noch verfassungsrechtliche Bedenken“ erklärt Lisa Gnadl und verweist auf eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz. Bei der Kommunalwahl im Mai sollten die Wahlzettel mit dem Grundgesetz-Zitat „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ sowie dem aktuellen Anteil der Geschlechter im jeweiligen Parlament versehen werden. Das hielt das Gericht für verfassungswidrig, da der Grundsatz der freien Wahl verletzt werde. Immerhin, so Lisa Gnadl, sei die SPD auf einem guten Weg: Durch eine parteiinterne Regelung zur Geschlechterparität bei der Bundestagswahl konnte der Frauenanteil in der Bundestagsfraktion auf 42% erhöht werden.

Auf dem Bild sind v.l.n.r. Karin Hartmann MdL, Renate Blatt, Ursula Janitschka, Lisa Gnadl MdL - Referentin, Regina Nethe-Jaenchen (Kreisvorsitzende der AsF)

ASF Stadtführung in Weinheim

(et) Die jüngste Informationsfahrt führte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Rimbach in die Zweiburgenstadt Weinheim. Auf dem historischen Marktplatz wurden die Frauen von Stadtführer Franz Piwa begrüßt. Bereits dort gab es viel zu sehen und zu erläutern. So wies er auf das Alte Rathaus von 1557, den Marktbrunnen, die Löwenapotheke und die Ulner’sche Kapelle hin. Er erklärte, dass Weinheim bereits 755 erstmals urkundliche Erwähnung als “Winenheim” im Lorscher Codex fand. Er berichtete weiter von der Verleihung der Marktrechte und der Münzrechte sowie von der wechselvollen Geschichte Weinheims. Die beiden Burgen oberhalb der Stadt, die Wachenburg und die Windeck, geben der Stadt den Beinamen “Zweiburgenstadt”.
Der weitere Weg führte nun durch die Judengasse in das Gerberbachviertel. Mit seinen verwinkelten Gassen und fränkischen Fachwerkhäusern wirkt das spätmittelalterliche Handwerkerviertel heute sehr malerisch. Der Gerberbach wurde erstmals 1381 erwähnt, die Blütezeit der Weinheimer Gerberzunft war im 15. und 16. Jahrhundert. Der Stadtführer erklärte aber, dass das Gerberhandwerk zu dieser Zeit alles andere als romantisch war, sondern es war schwerste körperliche Arbeit und beeinträchtigte die Gesundheit. Er erläuterte die einzelnen Arbeitsgänge beim Gerben, die sehr mühevoll und zeitaufwändig waren. Durch die Verarbeitung der Häute stank es oft widerlich im ganzen Viertel.
Bei dem Gang durch die schmalen Gassen wurden die wunderschön restautrierten und renovierten Fachwerkhäuser, unter anderem das Kerwehaus, sowie viele kleine Besonderheiten an den einzelnen Häusern bewundert. Es wurde auf die kleinste Gasse, in der nur zwei Häuser stehen, und auf das kleinste Haus hingewiesen. Durch enge Gassen und Treppen war die Gruppe wieder auf dem Marktplatz angekommen und konnte nochmals das besondere südländische Flair dieses Areals genießen. Die Stadtführung war hier zu Ende und die AsF-Vorsitzende Renate Blatt bedankte sich für die kompetente und aussagekräftige Führung bei Herrn Piwa sehr herzlich.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein kamen die Frauen zu dem Schluss, dass ihnen mit diesem Ausflug ein weiteres Stück Heimatgeschichte näher gebracht wurde.
Bevor die Heimreise mit dem Zug wieder angetreten wurde, blieb noch genügend Zeit, um in den Geschäften zu stöbern und einzukaufen, oder an den Weinständen in der Fussgängerzone einen Wein oder Sekt zu probieren.

Glühwürmchen Wanderung

(et) Bei der Glühwürmchenwanderung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) begrüßte die AsF-Vorsitzende Renate Blatt die Wanderinnen, darunter auch die Landtagsabgeordnete Karin Hartmann. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde über Themen, welche momentan viele Gemüter bewegen, heiß diskutiert: Die Gefahr des Ausstiegs von Griechenland aus der Eurozone, die Ergebnisse des Bildungsgipfels und die geplantenStellenkürzungen der Landesregierung an Oberstufen und Grundschulen.
Das Augenmerk der SPD-Abgeordneten liege angesichts der humanitären Zuspitzung der Lage “klar auf der griechischen Bevölkerung”. Dennoch gehe es nicht, dass es bedingungslose Hilfe gebe. “Hilfe ja – aber das alles muss natürlich mit sinnvollen Kondiditionen verknüpft sein”, erklärte Karin Hartmann. “Unabhängig vom Ausgang des des Referendums in Griechenland werden wir die Bürger des Landes nicht im Stich lassen”, bestätigte Karin Hartmann. Von der Regierung in Athen dürfe man sich aber nicht erpressen lassen.
Zum Bildungsgipfel begründete Karin Hartmann die Position der SPD, das Gipfelpapier nicht zu unterschreiben, damit, dass konkrete Zielsetzungen fehlen, z,B. wie Bildungsungerechtigkeiten abgebaut werden können. “Das Papier ist wachsweich – wenn dies das Ergebnis des Gipfels sein soll, dann waren die Treffen leider reine Zeitverschwendung”, resümierte Karin Hartmann. Das Abschlusspapier ist der Gipfel der Unverbindlichkeit. Die Landesregierung hat immer wieder beteuert, mit dem Bildungsgipfel die Grundlagen für eine Bildungspolitik der nächsten zehn Jahre schaffen zu wollen. Dann hätte sie auch echte Grundlagen schaffen müssen. Einigkeit bestand bei allen Anwesenden darüber, dass es beim Aufbau der Ganztagsschule um mehr gehen muss, als nur um die schnelle Schaffung von Betreuungsplätzen. Der “Pakt für den Nachmittag” darf nicht dazu führen, dass die dringend notwendige Fortsetzung der Ausweitung des Ganztagsangebotes für alle Schulformen auf Eis gelegt werde. Zudem fehlen verbindliche Aussagen, wie die Inklusion vor Ort umgesetzt werden soll.
Zu den Stellenkürzungen sagte die Landtagsabgeordente: “Das Handeln des Kultusministers bezüglich der Stellenstreichung an Oberstufen und Grundschulen steht im Widerspruch zu den vom Kultusministerium im Bildungsgipfel angestrebten Schulfrieden”. Sie stellte die Kürzungen als “politische Dummheit” dar, die die momentan schon missliche Situation an hessischen Schulen noch nachhaltig verschlechtern werde. Mit der Bemerkung: “Immer mehr Aufgaben mit dem Hinweis auf eine 104-prozentige Lehrerzuweisung auf die Schultern von vorhandenem Personal zu packen ist unverantwortlich” beendete Karin Hartmann ihre Ausführungen.
Der Ausgangspunkt der Wanderung war in diesem Jahr der Parkplatz am Friedhof in Lauten-Weschnitz. Es hatten sich wieder zahlreiche Genossinnen und Freundinnen der SPD eingefunden, um diese gute Tradition zu pflegen. Die Lauten-Weschnitzer Ortsvorsteherin Elisabeth Lernbecher wies auf den Glockenturm und auf die kleine Brunnenanlage an der Trauerhalle hin, die durch großes bürgerschaftliches Engagement der Bürger aus dem Ortsteil entstanden sind. Bei strahlendem Sonnenschein und großer Hitze startete der Spaziergang nach Erlenbach ins Einkehrlokal. Nach einem guten Schmaus und den Diskussionen mit der Landtagsabgeordneten traten die Frauen gut gestärkt in Magen und Kopf bei Mondenschein den Heimweg an. Und siehe da, an dem lauen Sommerabend zeigten sich die Namensgeber der “Glühwürmchenwanderung” in ganz großer Zahl und beleuchteten den Weg. Wieder am Parkplatz angekommen, sangen die Frauen zum Abschied das schöne alte Volkslied: “Kein schöner Land in unsrer Zeit.” Alle waren der Meinung, dass dies wieder eine gelungene und informative Veranstaltung war.



ASF-Bergstraße: „Sexismus in Werbung und Medien beeinträchtigt Mädchen und Frauen in ihrem Selbstwertgefühl“.

Wenn auf städtischen Bussen junge Mädchen in Bikini für die Ausbildung bei den Verkehrsbetrieben werben, wenn eine nackte Frau in eindeutiger Position vor einem vor ihr stehenden Mann mit Wodkaflasche liegt, wenn ein Zahnarzt mit einem nackten Frauenpo und dem Spruch „Damit sie auch später noch kraftvoll zubeißen können“ wirbt – dann ist das nicht nur eindeutiger Sexismus, dann ist es auch Werbealltag in Deutschland. Diese Beispiele waren nur einige von vielen, die Teilnehmerinnen auf der diesjährigen ASF-Bezirkskonferenz Hessen-Süd aus ihren eigenen Beobachtungen vor Ort aufzählen konnten. Auch die ASF Bergstraße war mit sechs Delegierten vertreten, darunter aus Rimbach Renate Blatt, Ursula Janitschka und Andrea Kracht-Koob. Die Konferenz-Teilnehmerinnen diskutierten mit der ASF-Bundesvorsitzenden Elke Ferner und Dr. Berit Völzmann von der Initiative „PinkStinks“ über das Thema „Frauen- und Mädchenbild in der Werbung und den Medien“.

Wenn man und frau gegen sexistische Werbungen und die Zustände in den Medien vorgeht, zeugt das dann von Humorlosigkeit und Verklemmtheit? „Nein!“ sind sich die ASF-Frauen einig. Werbung und Medien können besonders junge Frauen, oft unterbewusst, stark beeinflussen, erklärt Referentin Völzmann. Erniedrigende und abwertende Darstellungen beeinträchtigen Frauen und Mädchen in ihrem Selbstwertgefühl. Dabei geht es nicht um Nacktheit an sich, sondern darum, wie Nacktheit dargestellt wird. Hat die Nacktheit eigentlich etwas mit dem Produkt zu tun? Wer ist nackt, wer nicht? Wer steht oben, wer liegt unten? Das alles kann Auswirkungen auf die Vorstellungen über richtiges und falsches Rollenverhalten von Männern und Frauen haben.

Auch Männer müssen ein Interesse daran haben, dass der Sexismus in der Werbung aufhört. Denn auch sie werden diskriminiert, wenn die Werbemacher davon ausgehen, dass sie nichts weiter als „triebgesteuerte Höhlenmenschen“ sind.

Völzmann hat den ASF-Frauen Möglichkeiten mit an die Hand gegeben, gegen Sexismus in der Werbung vorzugehen. Das reicht von Briefen an die Werbeträger, über Beschwerden bei kommunalen Ordnungsämtern bis hin zur Unterstützung der Kampagne www.pinkstinks.de. Die Initiative setzt sich gegen Produkte, Werbeinhalte und Marketingstrategien ein, die Mädchen und Frauen eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen.

Die ASF-Frauen von der Bergstraße haben sich vorgenommen, die Anregungen bei sich vor Ort umzusetzen. Auch Gesetzestexte könnten ergänzt werden, entsprechende Vorschläge hat Völzmann in ihrer Doktorarbeit entwickelt. Die ASF wird die Vorschläge politisch weiter verfolgen.

Änderungsbedarf besteht auch bei der Zusammensetzung vieler Kontrollorgane. Beispielsweise setzt sich der selbstregulierende Deutsche Werberat aus zehn Männern und lediglich drei Frauen zusammen. Auch in der übrigen Medienwelt werden die Gremien noch immer stark von Männern dominiert.

Elke Ferner, ASF-Bundesvorsitzende und Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, berichtete in diesem Zusammenhang über die erste weltweite Studie des Geena-Davis-Instituts zu weiblichen Rollen in Unterhaltungsfilmen. Diese Studie bestätigt eine tief verankerte Diskriminierung und Stereotypisierung von Frauen und Mädchen in der internationalen Filmindustrie. Durchschnittlich sind weniger als ein Drittel der Sprechrollen weiblich. Nur sieben Prozent der beauftragten Regisseure sind weiblich, nur rund zwanzig Prozent der Drehbuchautoren und Produzenten. Verbreitet ist die starke Sexualisierung der weiblichen Rollen. Während weniger als ein Viertel der Sprechrollen in Actionfilmen weiblich sind, werden Mädchen und Frauen in Filmen mehr als doppelt so oft wie Jungen und Männer aufreizend, halbnackt oder nackt gezeigt.

„Die Situation verbreiteter geschlechterdiskriminierender Werbungen und Medieninhalte ist nach wie vor bedenklich und passt nicht in unsere Zeit“ meinen die Sozialdemokratinnen von der Bergstraße. Der ASF-Bezirk Hessen-Süd hat sich mit der Beseitigung solcher Darstellungen ein weiteres konkretes Ziel gesetzt.

Ausflug AsF

Ausflug Weinheim AsF



(et) In Begleitung von Stadtführer Franz Piva verbrachte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Rimbach einen informativen Nachmittag im Weinheimer Schlosspark. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brachte Freiherr Christian von Berckheim, dessen Familie das Schloss im Jahre 1837 gekauft hatte, von seinen ausgedehnten Reisen Setzlinge exotischer Bäume mit nach Weinheim. Er ließ sie in seinem Schlosspark und im angrenzenden Exotenwald pflanzen. So entwickelte sich der Baumbestand in seiner heutigen Schönheit mit sehr alten und seltenen Gehölzen. Beim gemütlichen Rundgang im Park wies der Stadtführer auf diese verschiedenen Bäume wie die große Libanonzeder, Gingkobaum, Stieleiche, Silberpappel, Mammutbaum hin und erklärte Wissenswertes. Auch die ein oder andere Anekdote durfte nicht fehlen. Als besonderes Erlebnis bei dieser Führung konnte die Kapelle der Gräflichen Familie von Berckheim, auf dem topografisch höchsten Punkt des Schlossparks gelegen, besichtigt werden. Nach den Plänen des Mainzer Dombaumeisters Prof. Ludwig Becker entstand in den Jahren 1908 bis 1913 ein Mausoleum, bestehend aus Kapelle und Gruft für die gräfliche Familie. Im Inneren der Kapelle gab der Stadtführer Erläuterungen zu dem Baustil und erklärte die Bedeutung von Wappen und Symbolen. Es sind derzeit Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten im Gange, die der Freundeskreis “Kapelle im Schlosspark Weinheim” durchführt. Nach Aussage des Landesdenkmalamtes steht dieses Mausoleum aus wissenschaftlichen und heimatgeschichtlichen Gründen im öffentlichen Interesse.
Der Bummel durch den Park ging dann am idyllisch gelegenen Ententeich und dem Vogelgehege vorbei zum Marktplatz, wo die Stadtführung endete. Die AsF-Vorsitzende Renate Blatt bedankte sich bei Herrn Piva für die kompetente Führung sehr herzlich.
Es blieb den Frauen noch genügend Zeit für einen Kaffeeplausch, für Einkäufe und zum Bummeln, bis es Zeit war, sich wieder am Bahnhof zur Heimfahrt mit dem Zug einzufinden.