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SPD Ortsverein Rimbach

Aktuell

ASF Neujahrsempfang

(et) “Die schlimmen Ereignisse in der Silvester-/Neujahrsnacht in Köln und auch anderswo können nicht hingenommen werden und müssen auf das Schärfste verurteilt werden. Dies ist eine ganz neue Dimension von Gewalt und Terror, die es mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu bekämpfen und aufzuklären gilt.” Dies war die zentrale Botschaft beim Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Rimbach. Diese Aussage der Vorsitzenden Renate Blatt wurde von allen Frauen sowie der Bundestagesabgeordneten Christine Lambrecht, der Landtagsabgeordneten Karin Hartmann und der AsF-Kreisvorsitzenden Regina Nethe-Jaenchen nachdrücklich unterstützt.
Im voll besetzten Adam-Schmitt-Saal im Rathaus ging die Vorsitzende in ihrer Begrüßung zunächst auf die Veranstaltungen und Aktivitäten im vergangenen Jahr ein und bedankte sich bei ihren vielen Mitstreiterinnen für die geleistete Arbeit.
Zur anstehenden Kommunalwahl berichtete sie von ausgewogenen Kandidaten- und Kandidatinnenlisten für die Gemeindevertretung und die Ortsbeiräte. Es sei wiederum gelungen- und das ist langjährige SPD-Tradition - Frauen aus verschiedenen Altersgruppen zu gewinnen. die durch ihre Lebens- und Berufsbiografien ein breites Spektrum der Bevölkerung widerspiegeln. Zum SPD-Wahlprogramm führte sie aus, dass dort neben einer soliden Finanzwirtschaft die Schwerpunkte Familien, Klimaschutz, Sport und Kultur, Wohnqualität, Gewerbeentwicklung, demografischer Wandel verankert sind.
Christine Lambrecht konnte in ihrem Bericht aus dem Bundestag eine positive Halbzeitbilanz verkünden. Wesentliche SPD-Themen aus dem Koalitionsvertrag seien abgearbeitet und beschlossen, so die Einführung des Mindestlohns, die Rente mit 63, die Frauenquote, die Mietpreisbremse, die Reform der Leiharbeiterverträge.
Karin Hartmann informierte in ihrem Bericht aus dem Landtag, dass die Neuordnung des Kommunalen Finanzausgleichs den Gemeinden keine finanzielle Entlastung gebracht habe. Unverändert klagten die meisten Kommunen über eine erhebliche strukturelle Unterversorgung. Das Thema “Ländlicher Raum” würde nach wie vor sträflich vernachlässigt. Immer mehr junge Menschen wanderten deshalb in die Städte ab, weil sie dort für sich und ihre Familen mehr Chancen und eine bessere Lebensqualität sähen. Es seien Arbeitsplätze, Kinderbetreuungs- und Schulangebote, Einkaufsmöglichkeiten oder Ärzte zu finden, die in ländlichen Regionen einfach nicht mehr ausreichend zur Verfügung stünden.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und hausgemachten Kuchen wurden die verschiedenen Themen in Einzelgesprächen noch vertieft. Mit allen guten Wünschen zum neuen Jahr klang ein informativer Nachmittag aus.